Gut für unsere Enkel.

Stellen Sie sich vor

… jemand hat sich sein Leben lang bemüht, ökologisch nachhaltig und, so gut es eben geht, im Einklang mit seiner Umwelt zu leben.

Nun soll der letzte Fußabdruck, der hinterlassen wird, natürlich ebenfalls möglichst grün sein.

Dazu haben wir eine bereits mehrfach prämierte Bestattung zusammengestellt, die nicht nur bei den Hinterbliebenen, sondern auch bei der Umwelt einen guten Eindruck hinterlässt.

Der biologische Kreislauf dient dabei als Idealvorstellung von Nachhaltigkeit und stellt gleichzeitig den würdigsten Abschluss eines umweltfreundlichen und gut gelebten Lebens dar.

Aber wie geht das?

Wie so oft im Leben ist es nicht mit einer einzigen Maßnahme getan. Deshalb drehen wir an den verschiedensten Stellschrauben, um gemeinsam mit Ihnen einen nachhaltigen Beitrag zur Umwelt und zur Region zu leisten.

Die Bestattung
erfolgt wahlweise in einem Sarg aus Kiefer oder Eiche mit geölter oder gewachster Oberfläche. Die Griffe können dabei aus Holz oder Seil bestehen und auch die Innenausstattung ist vollständig biologisch abbaubar. Der Sarg wird von lokalen Schreinern hergestellt – aus Holz aus  regionalem und nachhaltigem Forstbetrieb.

Särge aus Echtholz sind von Natur aus automatisch “Bio“. Wir verwenden für die „Grüne Linie“ ausschließlich Särge aus nachhaltiger Forstwirtschaft aus der Region. Für die „Grüne Linie“ verzichten wir zudem auf lösemittelhaltige Leime und Lacke, sowie Sarggriffe aus Kunststoff. Insgesamt verwenden wir dabei so wenig Metall wie möglich.

Die Sargpolster sind mit Holzwolle oder Sägespänen gefüllt und auch die sonstige Sargausstattung besteht aus Naturstoffen. Die Kleidung des Verstorbenen sollte ebenfalls aus vergänglichen Materialien wie Baumwolle, Leinen oder Seide bestehen.

Die Sargwäsche
sollte aus komplett biologisch abbaubarem Material gewählt werden. Nachdem sich der Sarg im Boden zersetzt hat, benötigt beispielsweise Kleidung aus Baumwolle oder Leinen nur rund 5 Monate, um von der Natur abgebaut zu werden. Kleidung aus Polyester hingegen bleibt Jahrzehnte lang völlig unverändert erhalten – und stört so die natürlichen Prozesse im Erdreich.

Wir meinen, dass komplett biologisch abbaubare Sargwäsche nicht nur besser für die Umwelt ist, sondern darüber hinaus klarer dem Konzept der Bestattung entspricht: denn der Mensch kommt aus der Natur – und geht auch dorthin zurück und bildet so die Grundlage für neues Leben. In diesem Sinne ist es sogar am sinnvollsten, den Verstorbenen in abbaubarer Kleidung aus seinem eigenen Kleiderschrank zu bestatten.

Schon gewusst? Wie lange dauert eigentlich die Zersetzung von …

Plastiktüte: 20 Jahre
Plastikbecher: 50 Jahre
Plastikflasche: 450 Jahre
Getränkedose: 80-200 Jahre
ToGo Becher: 50 Jahre
Tetrapack: 500 Jahre
Windeln: 450 Jahre

Taschentuch: 2-4 Wochen
Apfelbutzen: 2 Wochen
Orangenschale: 2 Jahre
Bananenschale: 6 Wochen
Müsliverpackung (Papier): 6 Wochen
Kaugummi: 5 Jahre
Zigarettenstummel: 1-5 Jahre

Schon gewusst? Wie lange dauert eigentlich die Zersetzung von …

Plastiktüte: 20 Jahre
Plastikbecher: 50 Jahre
Plastikflasche: 450 Jahre
Getränkedose: 80-200 Jahre
ToGo Becher: 50 Jahre
Tetrapack: 500 Jahre
Windeln: 450 Jahre
Taschentuch: 2-4 Wochen
Apfelbutzen: 2 Wochen
Orangenschale: 2 Jahre
Bananenschale: 6 Wochen
Müsliverpackung (Papier): 6 Wochen
Kaugummi: 5 Jahre
Zigarettenstummel: 1-5 Jahre

Die Trauergäste
erhalten auf Wunsch Einladungen auf Naturpapier und können den ortsnahen Friedhof (falls möglich) zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.

Alle größeren Friedhöfe und die meisten Ortsteilfriedhöfe verfügen über eine gute Infrastruktur (ÖPNV, Wege, Kapellen, Wasser und Entsorgung). Oft sind fußläufig auch Gärtnereien, Floristen, Steinmetze und die Gastronomie zu erreichen.

Es gibt eine vielfälige Auswahl an zertifizierten Papieren und Umschlägen für die Trauerdrucksachen. Je nach Typ des FSC-Labels ist erkenntlich, ob das Produkt aus zertifizierter Waldwirtschaft stammt, ob ausschließlich Recyclingmaterial eingesetzt wurde oder eine entsprechende Mischung verwendet wurde. Um ganz auf den Druck und Postversand zu verzichten, kann auch online über ein Trauer- und Gedenkportal über Zeit und Ort der Trauerfeierlichkeiten informiert werden.

Der Blumenschmuck
ist jahreszeitlich orientiert wählbar und stammt möglichst aus heimischem Freilandanbau.

Grundsätzlich ist es (wie bei Obst und Gemüse auch) aus ökologischer Sicht immer am besten, sich beim Einkauf an den Jahreszeiten zu orientieren. Das Angebot aus dem heimischen Freilandanbau ist natürlich von Mai bis September am vielfältigsten.

Neben dem Umweltschutz werden so zudem die regionalen Gärtner unterstützt und die Blumen sind obendrein noch frischer und günstiger.

Frühling:
zum Beispiel Primeln, Tulpen,  Anemonen, Iris, Vergissmeinnicht, Hyazinthen, Margeriten, kleinblumige Nelken, Kornblumen, Pfingstrosen, Schwertlilien, Veilchen und andere …

Sommer:
zum Beispiel Rittersporn, Rosen, Sonnenblumen, Dahlien, Glockenblumen, kleinblumige Nelken, Lilien, Margeriten, Pfingstrosen, Rosen, Gladiolen, Goldrute, Sommeraster, Kornblumen, Lampionblumen, Ringelblumen, Tagetes, Astern, Bartnelken, Glockenblumen, Schleierkraut, und andere …

Herbst:
zum Beispiel Alpenveilchen (Cyclamen), Tagetes, Dahlien, Astern, Gladiolen, Goldruten, Lampionblumen, Löwenmaul, Ringelblumen, Sonnenbumen, Stockrosen, Tagetes, Chrysanthemen und andere …

Winter:
zum Beispiel Christrosen, Proteen, Iris, Krokus, Schneeglöckchen, Winterjasmin, Strelitzie, Chrysanthemen und andere …

Das Grabmal
aus Naturstein regionaler Steinbrüche sollte in handwerklicher Arbeit von ortsansässigen Steinmetzbetrieben hergestellt werden.

Die Verwendung heimischer Steine unterstützt Nachhaltigkeit und fairen Handel. Eine geringere Farbauswahl und Vielfalt kann dabei leicht durch kunsthandwerkliche Arbeit kompensiert werden.

Zur Verfügung stehen z.B. Sandstein, Diabas, Jura-Kalkstein, Säulenbasalt aus dem Westerwald, Basalt und Basaltlawa aus der Eifel, Grauwacke aus dem Bergischen und Granit aus den Deutschen Mittelgebirgen.

Eine weitere und sehr nachhaltige Möglichkeit ist das Recycling, bzw. die  Umarbeitung bereits bestehender und nicht mehr verwendedter Grabmäler. Eine Reinigung der Grabsteine (falls überhaupt erforderlich) erfolgt ganz einfach mit Bürste und Wasser und ohne chemische Zusätze.

Durch die Auswahl einer rauen statt einer polierten Oberfläche wird die Ansiedlung von Moos und Flechten begünstigt. Damit wird ein weiterer wichtiger Beitrag zur Artenvielfalt geleistet.

Die Grabeinfassung durch eine niedrig geschnittene Hecke aus heimischem Gehölz (z.B. Buchs, Eibe, sonstige Stauden) dient als Unterschlupf für eine Vielzahl von Tieren und begünstigt gleichzeitig deren Ausbreitungs- und Wanderwege. Das Gleiche gilt für Plattenstreifen z.B. aus Grawacke zwischen den Gräbern.

Die Grabbepflanzung
sollte aus Gehölzen, Stauden und Gräsern der Region bestehen – mit einem möglichst kleinen Anteil an Wechselbepflanzung und damit geringem Gießaufwand.

Die Auswahl an heimischen oder eingebürgerten, ökologisch wertvollen Stauden und Kräutern ist groß. Für eine dauerhafte, bodendeckende Bepflanzung und Grabeinfassung eignen sich immergrüne Arten hervorragend.

Besonders insektenfreundlich sind zum Beispiel Efeu, Lavendel, Wilder Wein, Immergrün, Waldsteinie/Golderdbeere und Winterheide. Schön in diesem Zusammenhang sind auch blühende Stauden und Kräuter, wie Christrosen, Grasnelken, kriechender Günsel, Leberblümchen, Mauerpfeffer/Fetthenne, Versissmeinnicht und weitere.

Stauden, Sommerblumen oder Rosen mit ungefüllten Blüten sollten bevorzugt werden. Sie bieten Nahrung für Bienen und andere bestäubende Insekten. Auf jeden Fall sollte in diesem Zusammenhang auf Pflanzenschutzmittel und künstliche Blumen verzichtet werden.

„Interessant, aber wie geht das in unserem Fall?“

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Friedhöfe – das sind grüne Inseln, mitten in unserer Stadt

Neben der reinen Einsparung von CO2-Emissionen – und dem damit verbundenen direkten Einfluss auf die Natur – gibt es einen sogar noch nachhaltigeren Effekt: Die Erhaltung grüner Inseln für Menschen, Tiere und Pflanzen – mitten in Ihrer Stadt!

Der Friedhof 
ist das zentrale Element der „Grünen Linie“. Er wird am besten möglichst nahe liegend gewählt und bietet damit zunächst die Vorteile einer guten Infrastruktur mit kurzen und damit emissionsarmen Überführungsfahrten für den Bestatter und kurzen Anfahrtswegen für die Trauergäste und Angehörigen.

In der Folge wird der Friedhof als Biotop mit seinem großen Baumbestand und seiner unwahrscheinlichen Artenvielfalt gestärkt – und bleibt dadurch ein wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Dies bietet vor allem auch den bedrohten Arten einen Rückzugsraum. Brutvögel, Fledermäuse, Laufkäfer, holzbewohnende Käfer, Spinnen, Bienen und viele mehr werden so besonders geschützt.

Die ökologische Aufwertung der Friedhöfe erhöht deren Attraktivität, erhält damit wertvolles Kulturgut und stärkt das öffentliche Grün mit seinem kulturellen und historischen Stellenwert. Die damit verbundene positive Wirkung auf das Stadtklima führt zur Senkung der Temperatur bei Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, Bindung von Staub und Produktion von Sauerstoff.

Auf diese Weise wird nicht zuletzt auch für uns Menschen ein grünes Rückzugsgebiet geschaffen, in dem wir trotz aller Traurigkeit den Alltag vergessen, die Natur genießen, frische Luft tanken und gedanklich loslassen können.

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Soziale Nachhaltigkeit

Der Schutz unserer Umwelt ist eigentlich ganz automatisch schon sozial nachhaltig. Darüber hinaus verpflichten wir uns zu einem weiteren sozialen Verhalten – dem, unseren Mitmenschen gegenüber.

Soziale Nachhaltigkeit (CSR)
Zurecht kann man von uns erwarten, dass wir gesellschaftlich verantwortlich handeln. „Grüne Linie“ Partner wollen auch nachweisen, dass sie dieser Verantwortung gerecht werden. Wir übernehmen soziale Verantwortung gegenüber Kunden, Mitarbeiter*innen, Kolleg*innen und Lieferanten. So positionieren wir uns als aktive Partner der Gesellschaft und kommunizieren diesen Anspruch nach außen.

Durch die Einbeziehung regionaler Produkte und Lieferanten werden auch die soziale Gerechtigkeit, die Einhaltung von Arbeitsrechten, der Gesundheitsschutz und die Gleichstellung der Geschlechter sichergestellt. Wir erkennen, dass es bei der sozialen Nachhaltigkeit auch um die Pflege der Unternehmenskultur geht.

An diesen Werten lassen wir uns jederzeit messen.

Wir lieben Wald!
Jeder „Grüne Linie“ Partner übernimmt eine Patenschaft über ein Stück Buchen-Urwald bei “Wohllebens Waldakademie“. So werden pro Partner über 50 Jahre hinweg 1.750 kg CO2 dauerhaft gespeichert. Außerdem ist Wald wunderschön!

Möchten auch Sie eine Patenschaft über ein Stück Buchen-Urwald übernehmen? Sprechen Sie uns gerne an …

Die „Grüne Linie“ ist Mitglied der „Biodiversity in Good Company“
Die 2008 durch das „Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)“ ins Leben gerufene Initiative ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die im Interesse von Wirtschaft und Gesellschaft für den Schutz der biologischen Vielfalt eintreten. Der branchenübergreifenden Initiative gehören kleine, mittlere und große Unternehmen an – aus Deutschland und darüber hinaus.

Schreiben Sie uns, wir beraten Sie gerne

Sie sind interessiert an dem „Grüne Linie“ Konzept? Oder wollen Sie einfach der Umwelt etwas Gutes tun? Vieles ist möglich …

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Unser Beitrag zur Umwelt

Durch die „Grüne Linie“ möchten wir dazu beitragen, diesen sensationellen und feinen biologischen Kreislauf mit seinen ausschließlich positiven Effekten für künftige Generationen von Menschen, aber auch für Tiere und Pflanzen zu bewahren.

Die „Grüne Linie“: Wege bleiben kürzer, die CO2-Bilanz erheblich besser und die Welt bleibt ein bisschen grüner.

Der letzte Fußabdruck kann auch grün sein.

1. Platz: „European Funeral Innovation Award (EUFIA)“
2017

Sonderpreis in Gold: „Die Lieferkette lebt“ 2019
„Bundesministerium für Umwelt“ & „Naturschutzbd. Deutschland“