Gut für unsere Umwelt.

Ökologisches Engagement

Der letzte Fußabdruck kann auch grün sein – und Umweltaspekte berücksichtigen: etwa durch Särge aus Holz mit PVC-freier Ausstattung und Urnen aus deutscher Produktion, kurze Anfahrten und regional in der Nähe des Beisetzungsorts verfügbare Blumenschmuck- und Grabsteinoptionen.

Ergänzt wird das Konzept durch wohnortnahe Friedhöfe, die als grüne Inseln mit ihren mit Grünflächen und altem Baumbestand die Biodiversität in Städten stärken und nicht zuletzt die Kultur erhalten.

Denn stellen Sie sich vor, jemand hat sich sein Leben lang bemüht, ökologisch sinnvoll und, so gut es eben geht, im Einklang mit seiner Umwelt zu leben.

Nun soll der letzte Fußabdruck, der hinterlassen wird, natürlich gut dazu passen: PVC-freie Ausstattung, nachvollziehbare Materialien, regionale Herstellung und kurze Wege.

Dazu haben wir eine bereits mehrfach prämierte Bestattung zusammengestellt, die nicht nur bei den Hinterbliebenen einen guten Eindruck hinterlässt, sondern auch kurze Wege und einen bewussten Materialeinsatz miteinander verbindet.

Der biologische Kreislauf dient dabei als Idealvorstellung des ökologischen Engagements (mit bewusstem Materialeinsatz, kurzen Wegen und der Nutzung bestehender regionaler Friedhofsstrukturen) und stellt gleichzeitig den würdigsten Abschluss eines gut gelebten Lebens dar.

Aber wie geht das?

Wie so oft im Leben ist es nicht mit einer einzigen Maßnahme getan. Deshalb drehen wir an den verschiedensten Stellschrauben – von der Bestattung bis zur Grabbepflanzung, um gemeinsam mit Ihnen einen bleibenden Beitrag zur Umwelt und zur Region zu leisten.

Die Bestattung
erfolgt wahlweise in einem Sarg aus Kiefer oder Eiche mit geölter oder gewachster Oberfläche. Die Griffe können dabei aus Holz oder Seil bestehen und für die Innenausstattung werden Naturmaterialien wie Heu, Holzwolle oder Sägespäne sowie textile Materialien aus Naturfasern verwendet. Der Sarg wird von deutschen Herstellern produziert – aus Holz aus heimischer Forstwirtschaft.

Auch bei der Feuerbestattung wird der Sarg entsprechend gewählt. Bei Urnen bevorzugen wir Materialien, die für die Zersetzung im Erdreich konzipiert sind. Entscheidend sind Materialzusammensetzung und die Bedingungen am jeweiligen Beisetzungsort

Wir verwenden für die ‚Grüne Linie‘ Särge aus heimischer Forstwirtschaft aus der Region. Für die „Grüne Linie“ verzichten wir zudem auf lösemittelhaltige Leime und Lacke, sowie Sarggriffe aus Kunststoff. Insgesamt verwenden wir dabei so wenig Metall wie möglich.

Die Sargpolster sind mit Heu, Holzwolle oder Sägespänen gefüllt und auch die sonstige Sargausstattung besteht aus Naturstoffen.

Die Sargwäsche
wird bevorzugt aus Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen gewählt – dabei verzichten wir möglichst auf synthetische Fasern. Nachdem sich der Sarg im Boden zersetzt hat, können sie Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen unter geeigneten Bedingungen im Erdreich zersetzen. Synthetische Fasern wie Polyester sind deutlich beständiger.

Durch Naturfasern langlebige synthetische Bestandteile vermeiden – dies entspricht klarer und unserem Ansatz eines bewussten Materialeinsatzes und damit dem Konzept der Bestattung: Denn der Mensch kommt aus der Natur – und geht auch dorthin zurück und bildet so die Grundlage für neues Leben. In diesem Sinne ist es sogar am sinnvollsten, den Verstorbenen in möglichst gut abbaubarer Kleidung aus seinem eigenen Kleiderschrank zu bestatten.

Schon gewusst? Wie lange dauert eigentlich die Zersetzung von …

Plastiktüte: 20 Jahre
Plastikbecher: 50 Jahre
Plastikflasche: 450 Jahre
Getränkedose: 80-200 Jahre
ToGo Becher: 50 Jahre
Tetrapack: 500 Jahre
Windeln: 450 Jahre
Taschentuch: 2-4 Wochen
Apfelbutzen: 2 Wochen
Orangenschale: 2 Jahre
Bananenschale: 6 Wochen
Müsliverpackung (Papier): 6 Wochen
Kaugummi: 5 Jahre
Zigarettenstummel: 1-5 Jahre

Die Trauergäste
erhalten auf Wunsch Einladungen auf Naturpapier. Je nach Umfang und Nutzung können gedruckte oder digitale Einladungen unterschiedliche Ressourcen beanspruchen. Wir bieten beide Wege an und achten bei Drucksachen auf nachvollziehbare Papierqualitäten, etwa FSC-zertifizierte oder Recyclingpapiere.

Zudem sparen Trauergäste Emissionen, wenn sie den ortsnahen Friedhof (falls möglich) zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können.

Alle größeren Friedhöfe und die meisten Ortsteilfriedhöfe verfügen über eine gute Infrastruktur (ÖPNV, Wege, Kapellen, Wasser und Entsorgung). Oft sind fußläufig auch Gärtnereien, Floristen, Steinmetze und die Gastronomie zu erreichen.

Es gibt eine vielfältige Auswahl an zertifizierten Papieren und Umschlägen für die Trauerdrucksachen. Je nach Typ des FSC-Labels ist erkenntlich, ob das Produkt aus zertifizierter Waldwirtschaft stammt, ob ausschließlich Recyclingmaterial eingesetzt wurde oder eine entsprechende Mischung verwendet wurde. Um ganz auf den Druck und Postversand zu verzichten, kann auch online über ein Trauer- und Gedenkportal über Zeit und Ort der Trauerfeierlichkeiten informiert werden.

Das Kaffeetrinken
nach der Bestattung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Trauerkultur. Man lässt die zeremonielleren Gepflogenheiten und die emotionale Anspannung der Bestattung hinter sich, erinnert sich gemeinsam, lacht über lustige Anekdoten aus dem Leben des Verstorbenen – und betrachtet die Dinge mitunter vielleicht sogar in einem milderen und weniger harten Licht. So werden Emotionen abgemildert – und die Zeit der Verarbeitung der Trauer kann beginnen.

Schön, wenn sich für das Kaffeetrinken eine geeignete Gaststätte oder ein schönes Café in der Nähe des Friedhofs finden lassen. Viele Gastronomen setzen hier auf saisonale, regionale Küche und soziales Engagement. Wenn jetzt noch die Wünsche der Gäste berücksichtigt und Lebensmittelabfälle vermieden werden, ist auch das Kaffeetrinken ein Teil von Grüne Linie.

Der sogenannte „Leichenschmaus“ soll den Hinterbliebenen signalisieren, dass das Leben weitergeht und der Tod nur eine Station des irdischen Lebens darstellt. In frühen Formen des Leichenschmauses wurden mit Gewürzen bestreute Gebildbrote (z.B. Brote in Form von Tieren) verzehrt, um böse Geister abzuwehren.

Es handelt sich dabei auch um eine Art Übergangsritual bzw. um ein Integrationsritual, denn die Hinterbliebenen werden nicht alleine gelassen, sondern sind weiter Teil ihrer sozialen Gemeinschaft.

Der Blumenschmuck
ist jahreszeitlich orientiert wählbar und stammt möglichst aus heimischem Freilandanbau.

Wie bei Obst und Gemüse gilt: Saisonale Blumen aus regionalem Freilandanbau können lange Transportwege und beheizte Gewächshausproduktion vermeiden. Wir bevorzugen deshalb – soweit verfügbar – saisonale Angebote aus der Region. Das Angebot aus dem heimischen Freilandanbau ist natürlich von Mai bis September am vielfältigsten.

So werden zudem die Gärtner aus der Region des Beisetzungsortes unterstützt, und die Blumen sind obendrein noch frischer und günstiger.

Frühling 
zum Beispiel Primeln, Tulpen,  Krokus, Anemonen, Iris, Vergissmeinnicht, Hyazinthen, Margeriten, kleinblumige Nelken, Kornblumen, Pfingstrosen, Schwertlilien, Veilchen, Narzissen und andere …

Somme 
zum Beispiel Rittersporn, Rosen, Sonnenblumen, Dahlien, Glockenblumen, kleinblumige Nelken, Lilien, Margeriten, Pfingstrosen, Gladiolen, Goldrute, Sommeraster, Kornblumen, Lampionblumen, Clematis, Ringelblumen, Tagetes, Astern, Bartnelken, Glockenblumen, Schleierkraut und andere …

Herbst 
zum Beispiel Alpenveilchen (Cyclamen), Tagetes, Herbstanemonen, Dahlien, Astern, Sterngladiolen, Goldruten, Lampionblumen, Löwenmaul, Ringelblumen, Sonnenbumen, Stockrosen, Tagetes, Chrysanthemen, Callas und andere …

Winter 
zum Beispiel Christrosen, Amaryllis, Proteen, Iris, Krokus, Hyazinthen, Fresien, Schneeglöckchen, Winterjasmin, Strelitzie, Chrysanthemen und andere …

Das Grabmal
aus Naturstein möglichst nahegelegener Steinbrüche sollte in handwerklicher Arbeit von ortsansässigen Steinmetzbetrieben hergestellt werden. Naturstein aus nahegelegenen Steinbrüchen kann Transportwege verkürzen und stärkt regionale Handwerks- und Lieferstrukturen. Eine geringere Farbauswahl und Vielfalt kann dabei leicht durch kunsthandwerkliche Arbeit kompensiert werden.

Zur Verfügung stehen z.B. Sandstein, Diabas, Jura-Kalkstein, Säulenbasalt aus dem Westerwald, Basalt und Basaltlawa aus der Eifel, Grauwacke aus dem Bergischen und Granit aus den Deutschen Mittelgebirgen.

Eine weitere Möglichkeit ist das Recycling bzw. die Umarbeitung bereits bestehender und nicht mehr verwendeter Grabmäler – dies kann den Einsatz neuer Rohstoffe vermeiden. Ob dabei insgesamt Energie eingespart wird, hängt vom konkreten Bearbeitungs- und Transportaufwand ab. Es lohnt sich auf jeden Fall, dies zu prüfen.

Durch die Auswahl einer rauen statt einer polierten Oberfläche wird die Ansiedlung von Moos und Flechten begünstigt. Damit wird ein weiterer wichtiger Beitrag zur Artenvielfalt geleistet.

Die Grabeinfassung durch eine niedrig geschnittene Hecke aus heimischem Gehölz (z.B. Buchs, Eibe, sonstige Stauden) dient als Unterschlupf für eine Vielzahl von Tieren und begünstigt gleichzeitig deren Ausbreitungs- und Wanderwege. Das Gleiche gilt für Plattenstreifen z.B. aus Grauwacke zwischen den Gräbern.

Die Grabbepflanzung
sollte aus Gehölzen, Stauden und Gräsern der Region bestehen – mit einem möglichst kleinen Anteil an Wechselbepflanzung und damit geringem Gießaufwand.

Die Auswahl an heimischen oder eingebürgerten, insektenfreundlichen Stauden und Kräutern ist groß. Für eine dauerhafte, bodendeckende Bepflanzung und Grabeinfassung eignen sich immergrüne Arten hervorragend.

Besonders insektenfreundlich sind zum Beispiel Efeu, Lavendel, Wilder Wein, Immergrün, Waldsteinie/Golderdbeere und Winterheide. Schön in diesem Zusammenhang sind auch blühende Stauden und Kräuter, wie Christrosen, Grasnelken, kriechender Günsel, Leberblümchen, Mauerpfeffer/Fetthenne, Versissmeinnicht und weitere.

Stauden, Sommerblumen oder Rosen mit ungefüllten Blüten sollten bevorzugt werden. Sie bieten Nahrung für Bienen und andere bestäubende Insekten. Auf jeden Fall sollte in diesem Zusammenhang auf Pflanzenschutzmittel und künstliche Blumen verzichtet werden.

„Interessant, aber wie geht das in unserem Fall?“

Für eine bündige und unverbindliche Beratung rufen wir Sie gerne zurück.

Friedhöfe – das sind grüne Inseln, mitten in unserer Stadt

Neben den kurzen Wegen, die verkehrsbedingte Emissionen reduzieren können, sind viele
Friedhöfe zugleich wichtige Grün- und Kulturflächen für Menschen, Pflanzen und Tiere.  Zudem bindet die Fauna der Friedhöfe weiteres CO2. Der damit verbundene direkte Einfluss auf die Natur ermöglicht einen sogar noch länger anhaltenden Effekt: Die Erhaltung grüner Inseln für Menschen, Tiere und Pflanzen – mitten in Ihrer Stadt!

Der Friedhof 
ist das zentrale Element von Grüne Linie. Er wird am besten möglichst nahe liegend gewählt und bietet damit zunächst die Vorteile einer guten Infrastruktur mit kurzen Überführungsfahrte für den Bestatter und kurzen Anfahrtswegen für die Trauergäste und Angehörige. Dies kann den verkehrsbedingten Energieverbrauch und die damit verbundenen Emissionen begrenzen.

In der Folge kann der Friedhof als Biotop mit seinem großen Baumbestand und seiner unwahrscheinlichen Artenvielfalt gestärkt werden – und kann dadurch ein wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere bleiben. Dies kann vor allem auch den bedrohten Arten einen Rückzugsraum bieten, denn Brutvögel, Fledermäuse, Laufkäfer, holzbewohnende Käfer, Spinnen, Bienen und viele mehr werden so potenziell besonders geschützt.

„Nach Einbruch der Dunkelheit ist der Friedhof geschlossen“. Die tatsächliche Dunkelheit unterscheidet oftmals den Friedhof vom Stadtpark. Ohne Lichtverschmutzung und im Schutz der Nacht leben Pflanzen, Tiere und damit das komplette Ökosystem auf dem Friedhof im natürlichen Tages- und Nachtrhythmus.

Grünflächen und Baumbestand können zum lokalen Stadtklima beitragen, etwa durch Verschattung, Verdunstung und die Bindung von Luftschadstoffen. Auf diese Weise wird nicht zuletzt auch für uns Menschen ein grünes Rückzugsgebiet geschaffen, in dem wir trotz aller Traurigkeit den Alltag vergessen, die Natur genießen, frische Luft tanken und gedanklich loslassen können.

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Ihr Grüne Linie Bestattungs- und Liefer-Partner in der Nähe berät Sie unverbindlich und hilft Ihnen gerne weiter in allen Fragen rund um Grüne Linie Bestattungen.

Unser Beitrag zur Umwelt

Durch die Grüne Linie möchten wir dazu beitragen, diesen sensationellen und feinen biologischen Kreislauf mit seinen ausschließlich positiven Effekten für künftige Generationen von Menschen, aber auch für Tiere und Pflanzen zu bewahren.

Der letzte Fußabdruck kann auch grün sein.